4. Kapitel
في استحباب التأذين في أذنه اليمنى والإقامة في أذنه اليسرى
Über die Empfehlung des Adhān im rechten und der Iqāma im linken Ohr
في استحباب التأذين في أذنه اليمنى والإقامة في أذنه اليسرى
وفي هذا الباب أحاديث:
أحدها: ما رواه أبو محمد عبد الله الحاكم، حدَّثنا أبو جعفر محمدُ ابنُ كُريمٍ حدَّثنا محمدُ بنُ حَزمِ بنِ أبي غُزرَة، حدَّثنا عبيد الله بنُ موسى، أخبرنا سفيانُ بنُ سعيدٍ الثوريُّ، عن عاصمِ بنِ عُبيد الله، أخبرني عبيدُ الله بنُ أبي رافعٍ، عن أبيه أبي رافعٍ، قال: رأيتُ رسولَ الله ﷺ أذَّن في أذُنِ الحَسَنِ بنِ عليٍّ حين ولَدَتْهُ فاطمةُ. رواه أبو داود والترمذيُّ وقال: «حديثٌ صحيحٌ».
الثاني: ما رواه البيهَقيُّ في «الشُّعَب» من حديث الحُسَين بنِ عليٍّ، عن النبيِّ ﷺ قال: «مَنْ وُلِدَ له مولودٌ فأذَّن في أذُنِه اليُمنى وأقام في
أُذُنَهُ الْيُسْرَى، رُفِعَت عنه أُمُّ الصِّبيانِ.
و(الثالث): ما رواه أيضًا من حديث أبي سعيد، عن ابن عباس، أن النبيَّ ﷺ أَذَّن في أُذُنِ الحَسنِ بنِ عليٍّ يومَ وُلِدَ، وأقامَ في أُذُنِه اليُسرى. وفي: وفي إسنادِهما ضعفٌ.
وسِرُّ ذلك ـ والله أعلم ـ أن يكون أوّلَ ما يقرعُ سمعَ الإنسان كلماتُ الأذانِ المتضمنةُ لكبرياءِ الرَّبِّ وعظمتِه، والشهادةَ التي أوَّلُ ما يَدخُلُ بها في الإسلام، فكان ذلك كالتلقينِ له شِعارَ الإسلامِ عند دخولِه إلى الدنيا، كما يُلَقَّنُ كلمةَ التوحيدِ عند خُروجِه منها.
وغيرُ مُستَنكَرٍ وُصولُ أثرِ التأذينِ إلى قلبِه وإن لم يَشعُر، مع ما في ذلك من فائدةٍ أخرى، وهي: هروبُ الشيطانِ من كلماتِ
الأذانِ، وهو كان يَرْصُدُه حتى يُولَدَ، فيقارنه ـ لِلْمِحْنَةِ التي قدَّرها الله وشاءَهَا ـ فيُسْمِعُ شيطانَهُ ما يُضْعِفُهُ ويُغيظُه أوَّلَ أوقاتِ تعلُّقه به.
وفيه معنًى آخر: وهو أن تكونَ دعوتُه إلى الله وإلى دِينِه الإسلامِ وإلى عبادتِه سَابِقَةً على دعوةِ الشَّيطانِ، كما كانت فطرةُ الله التي فُطِر عليها سابقةً على تغيير الشيطانِ لها، ونَقْلِه عنها، ولغيرِ ذلك من الحِكَمِ. والله أعلم.
Über die Empfehlung, in sein rechtes Ohr den Gebetsruf (Adhān) zu sprechen und in sein linkes Ohr die Iqāma
In diesem Kapitel gibt es mehrere Hadithe:
Der erste: Was Abū Muhammad Abdullah al-Hākim überlieferte: Uns berichtete Abū Ja'far Muhammad ibn Karīm, uns berichtete Muhammad ibn Hazm ibn Abī Ghuzra, uns berichtete Ubaidullāh ibn Mūsā, uns berichtete Sufyān ibn Sa'īd al-Thaurī, von 'Āsim ibn Ubaidillāh, mir berichtete Ubaidullāh ibn Abī Rāfi', von seinem Vater Abū Rāfi', der sagte: Ich sah den Gesandten Allahs ﷺ den Gebetsruf in das Ohr von al-Hasan ibn 'Alī sprechen, als Fātima ihn gebar. Überliefert von Abū Dāwūd und al-Tirmidhī, und er sagte: "Ein authentischer Hadith."
Der zweite: Was al-Baihaqī in "al-Shu'ab" aus dem Hadith von al-Husain ibn 'Alī überlieferte, vom Propheten ﷺ, der sagte: "Wem ein Kind geboren wird und er den Gebetsruf in sein rechtes Ohr spricht und die Iqāma in sein linkes Ohr, von dem wird Umm al-Sibyān (die Kinderkrankheit) ferngehalten."
Der dritte: Was er ebenfalls aus dem Hadith von Abū Sa'īd überlieferte, von Ibn 'Abbās, dass der Prophet ﷺ in das Ohr von al-Hasan ibn 'Alī am Tag seiner Geburt den Gebetsruf sprach und die Iqāma in sein linkes Ohr. In beiden Überlieferungsketten liegt eine Schwäche vor.
Das Geheimnis dahinter - und Allah weiß es am besten - ist, dass das erste, was das Gehör des Menschen erreichen soll, die Worte des Gebetsrufs sein sollen, die die Größe und Erhabenheit des Herrn enthalten und das Glaubensbekenntnis, durch welches man zuerst in den Islam eintritt. Dies ist gleichsam wie ein Unterweisen in das Kennzeichen des Islam bei seinem Eintritt in die Welt, so wie ihm das Wort des Tauhīd (Einheitsbekenntnis) beim Verlassen derselben eingegeben wird.
Es ist nicht abwegig, dass die Wirkung des Gebetsrufs zu seinem Herzen gelangt, auch wenn er es nicht bewusst wahrnimmt, zusammen mit einem weiteren Nutzen darin, nämlich: der Flucht des Satans vor den Worten des Gebetsrufs. Denn dieser lauerte auf ihn, bis er geboren wird, um ihn zu begleiten - aufgrund der Prüfung, die Allah bestimmt und gewollt hat. So hört sein Satan das, was ihn schwächt und erzürnt, im ersten Moment seiner Verbindung mit ihm.
Es gibt darin eine weitere Bedeutung: Dass nämlich der Ruf zu Allah und zu Seiner Religion, dem Islam, und zu Seiner Anbetung dem Ruf des Satans vorangeht, so wie die natürliche Veranlagung (Fitra), auf der er erschaffen wurde, der Veränderung durch den Satan vorausging und dessen Ablenkung davon - und wegen anderer Weisheiten. Und Allah weiß es am besten.